Institut für Nichtklassische Chemie (INC) – Zentrum für Adsorption und Reaktion


Das freie und unabhängige Institut hat sich auf die praxisnahe Forschung und Entwicklung spezialisiert. Es sieht sich als Bindeglied zwischen anwendungsorientierter Grundlagenforschung und industrieller Prozessentwicklung.


Zum Leistungsportfolio zählen nicht nur die eigene Forschung, sondern auch die Beratung von Unternehmen auf den Spezialgebieten Hochdruck- und Hochtemperaturreaktionen, Abwasserbehandlung, Analytik, Adsorptionstechnik sowie Mikrowellen- und Ultraschalltechnik. Denn genau hier liegt die Stärke, frei und unabhängig von Herstellern und bestehenden Vorgaben Daten zu ermitteln und damit Unternehmen neutral zu beraten.
Die Themenschwerpunkte, welche das Institut auf der Umweltmesse IFAT 2005 präsentierte, sind die Adsorption von Gasen und Dämpfen an porösen Feststoffen und oxidative Verfahren zur Grund- und Abwasserbehandlung.
Die Charakterisierung von Adsorbermaterialien erfolgt mit einer speziell entwickelten gravimetrischen Messmethode. Dabei wird die Gewichtsveränderung einer Probe als Funktion von Druck und Temperatur gemessen. Beispielsweise kann die Adsorption von Gasen an Aktivkohlen mit einer Mikrowaage mit Magnetschwebekupplung im Druckbereich von 0 bis 500 bar bestimmt werden. Durch einen Senkkörper wird die Dichte des Fluids bestimmt und eine präzise Auftriebskorrektur ermöglicht.
Eine Pilotanlage erlaubt praxisnahe Tests von Adsorbermaterialien.
Mit einer weiteren Magnetschwebewaage werden auf dem Gebiet der Hochtemperaturreaktionen praxisrelevante Untersuchungen zu Werkstoff- (Legierungen, Spezialstähle), Einsatzprodukt- und Additiveinflüssen z.B. bei Pyrolyseprozessen in der Petrochemie durchgeführt.
Beim Thema Nassoxidation geht es um die Behandlung von hochkontaminierten Wässern an Indust-riestandorten wie beispielsweise aus der Pharmazie oder Chemie, die sehr stark belastet sind oder toxische, biologisch schwer abbaubare Substanzen enthalten.
Für die genannten Arbeitsbereiche steht natürlich auch die entsprechende Analysentechnik zur Verfügung. Spezielle Fragen zur Herkunft und Identität chemischer Substanzen (Lecks in Gasspeichern und Leitungssystemen) oder zur Charakterisierung von Prozessabläufen werden mit einem hochmodernen Gerät zur Stabilisotopenanalytik bearbeitet.

Weitere Informationen:

Institut für Nichtklassische Chemie e.V.
an der Universität Leipzig
Permoserstr. 15
04318 Leipzig

Tel.: +49(0)341/235-2671
Fax: +49(0)341/235-2701

Internet: www.uni-leipzig.de/inc
Email: office@inc.uni-leipzig.de


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